Syrien, Kunst und Flucht


Ein Ausstellungsprojekt mit syrischen Künstler/innen

Syrien, Kunst und Flucht

Ein Projekt von Jabbar Abdullah und Sonja Wunderlich
In Kooperation mit MoneyGram




Das Projekt

Wie verarbeiten syrische Künstler_Innen den Krieg in Ihrer Heimat?
Wie beeinflussen Zerstörung, Gewalt, Tod, Vertreibung und Flucht die Kunst?


Seit nunmehr sechs Jahren herrscht in Syrien ein Bürgerkrieg, der viele Menschen dazu zwang, das Land zu verlassen. Die Geschehnisse und Begegnungen in ihrem Heimatland und auf der Flucht prägen die Geflüchteten und hinterlassen Spuren in jeder/jedem Einzelnen. Die Kunst kann helfen, diese Geschehnisse zu verarbeiten. Zahlreiche Künstler und Künstlerinnen aus Syrien nutzen auch hier in Europa das Medium der Kunst, um sich auszudrücken.

Das von Jabbar Abdullah im Mai 2016 initiierte Ausstellungsprojekt „Syrien, Kunst und Flucht“ möchte genau jene entstandene Kunst und die Gedanken und Erfahrungen der syrischen Künstler_innen in der Öffentlichkeit präsentieren. In dieser Annäherung erhalten hier lebende syrische Künstler_innen die Möglichkeit ihre Sichtweise zur politischen Lage in Syrien zu artikulieren sowie am gesellschaftlichen und öffentlichen Leben in ihrer neuen Heimat aktiv teilzunehmen und auf Augenhöhe wahrgenommen zu werden. Aber auch in der Umkehrung erhalten Interessierte Einblicke in die gesellschaftlichen und politischen Umbrüche der Heimatländer der Migrant_innen sowie über deren schwierigen Reise der Flucht, sodass in dieser Begegnung eine kritische Auseinandersetzung mit diesen Themen erfolgen kann.

Vor der Flucht studierten viele der Künstler_innen an der Universität von Damaskus Bildende Kunst und konnten bereits erste Ausstellungserfahrungen in Galerien sammeln. Im Studium erlernten Sie die handwerklichen und künstlerischen Möglichkeiten und konnten nur soweit ihre Ideen umsetzten, wie es die künstlerische Freiheit zugelassen hat. Nicht alles durfte in der Kunst zum Ausdruck kommen oder gar gezeigt werden. Auch war der offene Austausch mit anderen Künstler_innen unterbunden, da Organisationen und Versammlungen verboten waren und Ausstellungen zuvor beim Geheimdienst angemeldet werden mussten.

Heute wollen Sie, die syrischen Künstler_innen die Freiheit der Kunst nutzen, um durch sie die Menschen in Europa für die Situation in Syrien zu sensibilisieren und darüber aufzuklären. Es ist Ihnen wichtig als Sprachrohr zu fungieren und Ihre Perspektive und Erlebnisse der aktuellen politischen Situation widerzuspiegeln sowie zu einer kritischen Reflexion anzuregen. Losgelöst von der Kontrolle und Überwachung drücken sich die Künstler_innen in den verschiedenen Medien der Malerei, Fotografie, Video oder Skulptur aus. Farbenfrohe Bilder spiegeln die Schönheit des Landes und der Kultur sowie die Hoffnung wider. Kugelschreiberzeichnungen zeugen von Gefühlsausbrüchen über die erlebte Zeit, Fotografien zeigen die Brutalität und das Ausmaß des Krieges: Zerbombte Häuserfassaden, zerstörte Straßenzüge, Kinder, die einsam durch die Gassen laufen, Flüchtlingscamps.

Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit MoneyGram, die es uns ermöglicht eine Auswahl an Bildern in verschiedenen Filialen an unterschiedlichen Standorten Deutschlands zu zeigen. Über diesen unmittelbaren Austausch möchten wir den interkulturellen Dialog öffnen und neue Perspektiven vermitteln. An jedem Ort werden verschiedene syrische Künstler_innen mit unterschiedlichen Werken vertreten sein, sodass letztendlich ein Eindruck der syrischen Kunstszene entstehen kann.

Die nächste Ausstellungen:


Porträt einer Diktatur


Porträt einer Diktatur, Film zur Ausstellung


19.09.2020 – 04.10.2020
Alte Feuerwache / Halle
Melchiorstr. 3, 50670 Köln
täglich von 14.00 – 20.00 Uhr
Eintritt frei

Seit 1971 wird Syrien von einem diktatorischen Regime beherrscht, das unter Hafez al Assad begründet wurde und das seit dem Jahr 2000 in der Nachfolge seines Sohnes Baschar al Assad seine Fortsetzung findet.

Das Assad - Regime war und ist durch die arabisch-sozialistische Baath-Partei, ihre alles überwachenden Geheimdienste und die angestammten Propagandamethoden, die sich bereits unter Hafez al Assad durchgesetzt hatten, gekennzeichnet. Dieses System durchdringt alle Bereiche des privaten und des öffentlichen Lebens in Syrien.

Den nach strengen Kriterien ausgewählten Porträts und Statuen der Herrscher, die über das ganze Land verteilt sind, kann sich keine Syrerin, kein Syrer im Alltagsleben entziehen.

Dieser Personenkult wird in der Ausstellung dokumentiert: durch die Porträts der „Herrscherfiguren“ in ziviler als auch in militärischer Kleidung, durch die Darstellungen des „unsterblichen Herrschers“ in Lehrbüchern, Studienbüchern, Urkunden, als „Schmuck“ von Kleidungsstücken und Autos, anhand der riesigen Plakate und Wandbemalungen, die an exponierten Stellen in Straßen und Häusern und an öffentlichen Plätzen zu finden sind und nicht zuletzt am Beispiel der in jeder Stadt aufgestellten z.T- überdimensionalen Statuen, die an den zentralen Plätzen, an Universitäten und Schulen die Macht der Dynastie belegen sollen. An vielen Wänden stehen die immer gleichen Lobeshymnen auf die allwissenden Herrscher, auf Vater und Sohn al-Assad. Dazu gehört auch die Feier der allgegenwärtige Präsenz „des ewigen unsterblichen Führers“, die in den täglichen Morgenappell an den Schulen als Treuebekenntnis zur Dynastie der „unsterblichen“ Herrscher ihren Ausdruck findet.

Die Ausstellung „Porträt einer Diktatur“ zeigt die Ikonographie der Macht, die die diktatorischen Methoden Hafez al-Assads und Baschar al-Assads befestigen sollen, und die Methoden eines Überwachungsstaates, unter dem das syrische Volk bis heute leidet.

Die Ausstellung wurde von Jabbar Abdullah kuratiert und unterstützt von dem Verein 17_3_17 Verein der Förderer des Austauschs deutscher und syrischer Kultur e.V.

Kontakt:
Jabbar Abdullah, Archäologe, Kurator, Autor und 2. Vorsitzender des Vereins 17_3_17.org e. V.
kontakt@jabbar-art.de
www.17_3_17.org
www.syrien-kunst-flucht.de

Mit freundlicher Unterstützung:
Aktion Neue Nachbarn - Erzbistum Köln, Kulturamt - Stadt Köln, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Lands NRW, Soziokultur NRW & 17_3_17 Verein der Förderer des Austausches deutscher und syrischer Kultur e. V.


Die Galerie zur Ausstellungseröffnung

Samstag, 19. September 2020 in der Alte Feuerwache Köln / Halle




Lehm & Wasser

Foto: Mohamad Al Roumi


Lehm & Wasser Film zur Ausstellung


19.06.2020 – 04.07.2020
Alte Feuerwache / Halle
Melchiorstr. 3, 50670 Köln
täglich von 11.00 – 20.00 Uhr
Eintritt frei

Lehm und Wasser – das sind die Grundstoffe, aus denen die Menschen in der Region zwischen Euphrat und Tigris seit alters her ihren Lebensraum formten. Hier, in Mesopotamien entwickelte sich die erste Hochkultur der Menschheitsgeschichte: der fruchtbare Lehmboden wurde für Ackerbau und Viehzucht genutzt, Lehm und Stroh dienten als Material für den Hausbau, die Flüsse entwickelten sich zu wichtigen Transportwegen.

Es entspann sich ein Netz von Handelsbeziehungen, Kaufleute mit ihren kostbaren Gütern erreichten die Region, die Kanalisierung und die Organisation des Ackerbaus machten eine zentrale staatliche Organisation und ein funktionierendes Verwaltungssystem notwendig.

Auch heute noch trifft man in Nordsyrien - Raqqa auf diese kleinen, einfachen Lehmziegelhäuser mit bunten Türen, die seit Jahrhunderten das Bild der Dörfer prägten. Die traditionellen Bautechniken werden hier von Generation zu Generation weitervererbt. Mit ihren dicken Holzsäulen und ihren Schilfdächern sind diese Häuser gut an die klimatischen Bedingungen der Region angepasst: im Winter schützen sie vor der Kälte, im Sommer bleibt das Innere des Hauses kühl.
Die Ausstellung „Lehm und Wasser“ zeigt Fotografien des syrischen Fotografen Mohamad Al Roumi aus den siebziger bis neunziger Jahren und in seinem Kurzfilm „Bleu-gris“ sieht man Beduinen, wie sie ihre Tiere am Fluss tränken, Kinder posieren vor der Kamera, Männer nähen Zelte aus Ziegenhaar für eine Hochzeit zusammen, Häuser aus Lehmziegeln ziehen sich den Hang entlang. Es ist ein Stück Ethnographie, eine Art dokumentarisches Sammeln (ohne wirkliches ethnographisches Interesse), ein Blick auf das, was die Moderne von den traditionellen Lebensformen übrig lässt. Touristen fotografieren anders, Ästheten der Kamera auch.


Die Fotografien werden begleitet von 100 Zeichnungen, die die Kunstlehrerin Seham Abdullah zusammen mit Kindern aus dem Dorf „Hamam“, direkt am Euphrat in der Nähe von Raqqa gelegen, speziell für diese Ausstellung hat anfertigen lassen.



Die Ausstellung wurde von Jabbar Abdullah kuratiert und unterstützt von dem Verein 17_3_17.org Verein der Förderer des Austauschs deutscher und syrischer Kultur e.V.

Mohamad Al Roumi

Syrischer Fotograf und Maler, wurde 1945 in Aleppo geboren und lebt zurzeit in Paris. Aufgewachsen ist er in Tell Abiad in der Nähe von Raqqa, einer Kleinstadt an der türkischen Grenze, die vom Lebensrhythmus der sesshaft gewordenen Nomaden geprägt war, ihren Dörfern, ihren Herden, ihren Trachten und Bräuchen. Hierher ist Al Roumi auch nach seinem Kunststudium in Damaskus immer wieder zurückgekehrt, um in seinen Bildern die bäuerliche Welt Obermesopotamiens vor ihrem Verschwinden festzuhalten – einem Verschwinden, das vor allem durch die Staudammprojekte in Tischrin und Tabqa am Euphrat ausgelöst wurde, bei denen ein großer Teil des mittleren Euphrattals in den Fluten versank. Neben zahlreichen Ausstellungen wie im Museum für Islamische Kunst in Berlin und beim Landschaftsverband Rheinland, Köln - wurden seine Fotos weltweit in Büchern und Artikeln veröffentlicht.

Kontakt:
Jabbar Abdullah, Archäologe, Kurator, Autor und 2. Vorsitzender des Vereins 17_3_17.org e. V.
kontakt@jabbar-art.de
www.17_3_17.org
www.syrien-kunst-flucht.de

Mit freundlicher Unterstützung:
Aktion Neue Nachbarn - Erzbistum Köln, MoneyGram, 17_3_17.org Verein der Förderer des Austausches deutscher und syrischer Kultur e. V., NRW Kultur Sekretariat Wuppertal, Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

Wir bitten um Verständnis, dass die Termine für das geplante Rahmenprogramm der jeweiligen Situation und den vorgegebenen Richtlinien angepasst und auf der Website des Vereins 17_3_17.org e.V. sowie auf facebook spontan und aktuell publiziert werden.

Eintritt frei

Die Galerie zur Ausstellungseröffnung

Freitag, 19. Juni 2020 in der Alte Feuerwache Köln / Halle






Da ist Keine Angst

Dies ist Köln. Das war Aleppo
Fotos: Jochen Tack/Imago Images, ZUMA Press/Imago Images (unten)

Hoffnung ich komme aus Syrien und ich weiß wie eine Ausgangssperre in Kriegszeiten anfühlt. Den Corona-Frühling in Köln finde ich immer noch schön

Jabbar Abdullah/ Wochenzeitung "der Freitag"

Seit einigen Tagen ist die Millionenstadt Köln für mich wie ein kleines und schönes Dorf im Frühling. Die Stadt am Rhein verliert trotz der Corona-Zeit und die mit ihr verbundenen Leere, sein Flair nicht. Ich lebe seit 2014 in dieser wunderbaren Stadt, im Agnesviertel ist mein Zuhause. Seit mehr als einem Jahr bin ich in ein Café am Wallraffplatz verliebt. Es ist das Art-Café, es liegt gegenüber dem Kölner Funkhaus. Es ist in der Nähe der beliebten Einkaufsmeile Hohe Straße und dem Kölner Dom. Die großen Fenster ermöglichen einen schönen Ausblick auf den 123 Meter langen Platz. In diesem Café habe ich Stunden nach meiner Arbeit im Römisch-Germanischen Museum oder an Wochenenden an meinen Kunstprojekten und an meinem Buch Raqqa am Rhein gearbeitet. Oder ich habe mich gemütlich auf ein Sofa gesetzt, einen Tee getrunken und die Menschen beobachtet.
Zu Beginn der Corona-Situation habe ich nach wie vor in diesem Café an meinen Projekten gearbeitet. Tag für Tag blieben jedoch immer mehr Gäste weg. In den letzten Tagen war ich fast stundenlang allein. Das Fernbleiben der Gäste machte mir den Ernst der Lage bewusst. Mir wurde bewusst, ich würde mein geliebtes Cafe nicht mehr besuchen können. Enttäuscht von den Umständen sagte mir der Kellner, dass sie sich überlegen, das Café ab morgen nicht mehr zu öffnen. Die Menschen hätten Angst und würden das Haus nicht mehr verlassen.

Die Welt der Träume

Die Worte des Kellners erinnerten mich sofort an zwei Ereignisse in meinem Leben. Sie erinnerten mich an den Krieg in Syrien und an Ägypten. 2012 studierte ich im letzten Semester an der Universität in Aleppo. Das Regime hatte bereits einige Viertel Aleppos erobert und versuchte weitere Viertel zu ergreifen. Aufgrund dessen mussten sich die Einwohner/innen wochenlang in ihren Häusern verstecken.
Jede/r Syrer/in kennt die Ausgangssperre. Wir kennen sie, weil wir sie erlebt haben und uns darüber berichtet worden ist. Unsere Städte wurden durch das Regime immer wieder mehrere Stunden lang bombardiert.
Der schöne, blaue Himmel, dessen Anblick uns in eine Welt der Träume entführte, wurde in Syrien unser Albtraum. Militärflugzeuge hatten diesen Ort der Träume erobert. Stunden und Tage verbrachten wir mit der Angst diese Welt zu verlassen, nicht in eine Welt der Träume, sondern in die Welt der Toten. Zu Hause zu bleiben, bedeutete in Syrien nicht, dass wir in Sicherheit waren. Wir hatten keine Bunker oder Keller mit dicken und stabilen Wänden, die uns Sicherheit gewähren konnten. Ungeachtet dessen waren unsere schwachen Häuser unser einziger Zufluchtsort, unser gebrechlicher Schutz. Desweiteren litten wir unter der Knappheit von Wasser, Brot und Rettungswagen. Oftmals sperrte das Regime das Internet und Facebook war verboten.

Das sind die syrischen Soldaten.
Das ist der syrische Geheimdienst.
Das ist das syrische Regime.
Das ist Ausgangssperre bei uns.

Aufgrund des syrischen Regimes musste ich Silvester 2012 meine Heimat verlassen und nach Ägypten, in die Hafenstadt Alexandria flüchten. Nach circa einem Jahr änderte sich die politische Stimmung auch hier. Die Ruhe der Stadt verließ uns. Die Stadt änderte sich langsam und sie änderte sich schnell. Nach einem Jahr wurde die Ruhe der Stadt wegen der politischen Situation immer lauter. Überall waren inzwischen Armeeabsperrungen errichtet worden und nach neunzehn Uhr durfte keiner mehr auf der Straße sein.
Am Anfang der Straße, in der ich wohnte, stand rund um die Uhr ein Panzer. Auch hier wieder, wie zuvor in Syrien, nahm das Gefühl von Angst von mir Besitz. Ich setzte mich auf den Balkon, um den Blick auf das Mittelmeer zu genießen und die Passanten zu beobachten. Aber meine Augen fielen auf Waffen und Militärs, die permanent neben den Panzern standen und die Menschen kontrollierten. Mein Sicherheitsgefühl ging verloren. Jeden Tag berichteten syrische Freunde von Räubern, die sie wegen Geld und Wertgegenständen auf der Straße mit Messern bedrohten.
Frühling 2020. Jetzt müssen wir in Deutschland zu Hause bleiben. In Europa. In der Welt. Die Europäer kennen und kannten so eine Ausgangssperre nur die Generationen, die den Ersten Weltkrieg und den Zweiten Weltkrieg erlebten.
Diese Ausgangssperre und zu Hause zu bleiben in der Corona-Virus-Zeit ist für mich wirklich ein Luxus. Es ist alles da und ich werde nicht verhungern. Essen, Wasser, Internet, Zeitung und Fernsehen sind für uns alle verfügbar. Auch die Sonne scheint seit Tagen in unsere Fenster, auf unsere Balkone und in unsere schönen Gärten.
Auch wirkliche Angst gibt es nicht, weil wir unseren Medizinern und dem medizinischen System vertrauen können. Die Bundeswehr ist bereit, Notklinken für die Patienten aufzubauen sowie für unsere Sicherheit zu sorgen. Klopapier ist nur für die meisten das einzige Problem und wird auch zurzeit genügend zur Verfügung gestellt. Für mich ist das ein Luxus.

Abends öffne ich das Fenster

Natürlich entstehen viele andere Probleme durch diese Situation. Das betrifft uns alle. Ich war nicht traurig als viele meiner Veranstaltungen und Lesungen im März und im April auf einmal abgesagt worden. Und vielleicht werden meine Ausstellungen im Juni und im Herbst auch abgesagt, an denen ich seit Monaten in meinem Lieblings-Café am Wallraffplatz in Köln gearbeitet habe. Ich kenne zerstörte Freiheitsräume, ich kenne aber auch den Hoffnungsvollen Neuanfang. Die Absagen hinzunehmen sind mein Anteil. Ich solidarisiere mich mit allen, die jetzt arbeiten müssen, mit den MedizinerInnen, mit den PflegerInnen und den anderen HelferInnen in Deutschland, mit den Menschen im Supermarkt. Gerne öffne ich meine Fenster an den verabredeten Abend um 21:00 Uhr, egal ob es kalt oder warm draußen ist und klatsche zusammen mit den Nachbarn in die Abendlufthinein. Gestern habe ich bemerkt, dass mein Klatschen nicht so laut war, ich habe dann schnell gegen meine arabische Teekanne und mit einem Löffel zwei Minuten lang mit Gefühl geschlagen. Ich habe bei Facebook geschrieben: „Bitte bleibt so lange wie möglich zu Hause. Jeder hat so viele Bücher, die er/sie immer gerne lesen wollte, aber keine Zeit dafür hatte. Oder die anderen Dinge, die für uns wichtig sind, mit denen wir aber noch nicht geschafft haben, uns zu beschäftigen. Ich schütze dich dadurch und du mich. Also noch mal: bleib so lange wie möglich zu Hause.“ Ansonsten, natürlich, wird das Leben eine zeitlang richtig schwer. Ich wünsche mir, dass Ihr meinen Schlag gegen die arabische Teekanne bis zum Ende der Krise hören könnt und ich euere Löffel, die gegen eine Tasse oder eine Teekannte schlagen.

Im April erscheint das Buch von Jabbar Abdullah „Raqqa am Rhein“ im Bremer Sujet - Verlag

Künstler/Innen

Kahulla Abdullah

Khawla Abdullah

hat 2011 seinen Master in Wandmalerei an der Universität Damaskus abgeschlossen. In den Jahren 2012 und 2013 hat er wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Aleppo gearbeitet.

Ausstellungen (Auswahl):

Spring Exhibition, Damaskus (2010-2015), Syrian Youth Exhibition, Hama (2008), Alsaid Gallery (2014), Agafi Forum, Latakia (2015), Hyshon Gallery, Latakia ( 2015)

Ahmad Naffori

Ahmad Naffori

wurde 1989 in Damaskus geboren und lebt zurzeit in Wien. 2011 hat er sein Studium der Bildenden Kunst und Musik an der Universität Damaskus abgeschlossen. Ahmed Naffori ist Maler, Musiker und Komponist.

Ausstellungen (Auswahl):

Spring Exhibition for Young Artist, Damaskus (2008-2011); Ausstellung im “House of Writers”, Moskau (2011), Gallery Zaman, Beirut (2012), British Council (2017)

www.syria.britishcouncil.org

Lohrin Ali

Lohrin Ali

Lebt mittlerweile in Bremen. In Syrien hat sie Kunstlehrer ausgebildet. Lohrin Ali hat bereits an unterschiedlichen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen in Syrien sowie im Ausland teilgenommen. In Deutschland waren Ihre Werke zuletzt in Bremen während des KUNSTherbst in Bremen - Vegesacker zu sehen.

Sari Kiwan

Sari Kiwan

schloss 2011 sein Studium der Bildenden Künste an der Universität Damaskus ab. Er ist Mitglied der Syrian Plastic Artists.

Ausstellungen (Auswahl):

Art Lab gallery, Beirut (2011), Alrabee Annual Exhibition, Damaskus (2012/2013), Art House Gallery, Damaskus (2013), Syria Our House, Eindhoven (2016), Einzelausstellung Galerie 392RMEIL393, Beirut (2014)

Zahran Alaqeel

Zahran Alaqeel

wurde 1988 in Saudi Arabien geboren. Von 2008 bis 2012 studierte er Freie Kunst mit dem Schwerpunkt der Bildhauerei an der Kunstakademie in Damaskus. Darauf folgte eine sechsmonatige Ausbildung in Bildhauerei im Zentrum für freie Kunst – Damaskus sowie eine Ausbildung in der Bildhauer-Werkstatt in Ingolstadt im Jahr 2014.

Layali Alawad

Layali Alawad

wurde 1990 in Aachen geboren. 2013 schloss sie ihr Studium der Bildenden Künste an der Universität in Damaskus mit dem Schwerpunkt Graphik und Drucktechnik ab. Während ihres Studiums hat sie an diversen Ausstellungen in Damaskus teilgenommen. Layali Alawad lebt in Aachen.

www.layalialawad.com

Nader Hamzeh

Nader Hamzeh

wurde 1985 in Syrien geboren und hat 2013 sein Studium an der Fakultät der Bildenden Künste mit dem Schwerpunkt Malerei an der Universität Damaskus abgeschlossen. Nader Hamhzeh‘s Kunst beschäftigt sich mit dem Abstrakten Expressionismus. 2013 gewann er den Jury Preis des syrischen Kulturministeriums.

Ausstellungen (Auswahl):

Hall of Fine Arts, Damaskus (2009), Dedeman Damaskus Hotel, Damaskus (2011)

Rima Mardam Bey

Rima Mardam Bey

absolvierte ein Kunststudium in Bern und in Paris sowie an der Heatherly School of Art, London. Aktuell lebt die Künstlerin in Köln.

Ausstellungen (Auswahl):

Yamama Hotel, Riyadh (1968), Patrick Seale Gallery, London (1981), Einzelausstellung Agial Gallery, Beirut (2000), Kunsthalle im Bezirksrathaus Lindenthal, Artbridge 10 und Artbridge 11, Köln (2015/2016)

www.mardambey.de

Omar Zalak

Omar Zalak

wurde in Damaskus geboren und lebt zurzeit im Saarland. Er ist Schreiner und Bildhauer.

Webseite: hidt.de/omar.zlak
Facebook: facebook.com/omar.zlak

Silke Forstmeyer

Silke Forstmeyer

nahm 2001 ihre Künstlerische Ausbildung unter dem Kölner Künstler Günter Limburg auf und beschäftigt sich seitdem mit der Ölmalerei. Aktuell lernt sie bei dem Kölner Künstler Dieter Laue

www.forstmeyer.de/

Bahzad Suliman

Bahzad Sulaiman

erlang 2011 ein Diplom in Angewandter Kunst mit Schwerpunkt Skulpturen am Intermediate Institute of Applied Arts in Damaskus. 2015 schloss er dann ein Aufbaustudium an der Hochschule für Bildende Künste, Damaskus ab. Im gleichen Jahr beendete er seine Ausbildung am Institute for Dramatic Arts, Damaskus.

Ausstellungen (Auswahl):

Einzelausstellung at Art House Gallery, Damaskus (2015) sowie diverse Gemeinschaftsaustellungen in Damaskus

Houssam Alloum

Houssam Alloum

wurde 1989 in Daraa, Syrien geboren. 2011 schloss sie ihren Bachelor der Bildenden Kunst an der Universität in Damaskus ab.

Ausstellungen (Auswahl):

Alfa Art Gllery, Sweida (2008), Gallery Fine Art, Damaskus (2010), Annual Spring Youth Fair, Damaskus (2006 – 2011), Ras Al Ain Gallery, Amman (2014), Teilnahme an einem Kunst-Workshop mit Flüchtlingskindern, Amman (2014), Teilnahme am Projekt “Artists for the Kids of Syria”, Istanbul (2015), Teilnahme am Projekt “Muhabbet‘ Istiklal Street”, Istanbul (2016), Artspace Flipside Gallery, Projekt „Syria-Our House“, Niederlande (2016)

Mohammad Al Helal

Mohammad Al Helal

wurde in Daraa, Syrien geboren. Von 2010 bis 2012 studierte er Geschichte an der Libanon Universität in Sahle und von 2012 bis 2015 Bildende Kunst an der Universität in Damaskus. Seit 2015 lebt und arbeitet er in Deutschland.

Er stellte bereits in mehreren Galerien in Damaskus aus.

Ayman Darwish

Ayman Darwish

wurde in Palmyra, Syrien geboren und lebt seit 2015 in Deutschland. Seit 1999 ist er Mitglied eines Künstlerverbandes.

Er stellte bereits in mehreren Galerien und Institutionen in Palmyra und Deutschland aus, u.a. mit seiner Frau Neshim Kassem bei der Ausstellung „Bilder für den Frieden“ in St. Andreasberg (2016).

Myriam Saleh Al Obaid

Myriam Saleh Al Obaid

wurde in Syrien geboren und studierte bis 2012 Fine Arts (BA) an der Universität in Damaskus.

Ausstellungen (Auswahl):

Workshop mit dem schwedischen Künstler Riper Hanson im Center Culutral Arab, Damaskus (2010); Spring Gallery, Damaskus (2011/2014); Ink and Clay Gallery, Damaskus (2012), Workshop mit dem Professor und Künstler Ehssan Sattouf in Siebdruck im National Center for Visual Art, Damaskus (2016)

Facebook
https://www.facebook.com/MyriamAlobaidworks/?fref=ts
https://www.facebook.com/myriam.alobaid?fref=ts

Lama Wadouh

Lama Wadouh

wurde in Homs, Syrien geboren und lebt seit 2012 in Deutschland. Sie absolvierte 2011 ihren Master in Innenarchitektur an der Universität Damaskus. Von 2013-2015 studierte sie den Master of Arts, Innenarchitektur an der Hochschule Düsseldorf bei Peter Behrens. Seit 2015 ist sie Innenarchitektin bei Genius Loci Baukultur GmbH, Düsseldorf.

Berufserfahrungen/Projekte (Auswahl):

Studentische Hilfskraft beim Ingenieurbüro Yassar Fallouh in Damaskus (2007-2011) sowie bei Frömming und Henrichsmeyer, Düsseldorf (2013-2015); Teilnahme am Studierenden-Wettbewerb des deutschen Dach-Zentrum "Dachwelten" in Berlin mit Prof. Stefan Korschildgen (2013 ) – Dritter Preis; Teilnahme am Studierenden-Wettbewerb (Pret-a- manger). Entwicklung eines Gastronomie-Konzepts für ein innovatives asiatisches Schnellrestaurant (2013) – Dritter Preis.Teilnahme am Fotowettbewerb des International Office I Mein schönstes Foto von Deutschland I (2014) – Erster Preis

Samah Alktefan

Samah Alktefan

wurde in Daraa, Syrien geboren und studierte von 2010-2014 Bildende Kunst an der Universität Damaskus.

Von 2014-2015 war sie Kunstdozentin an der UNICEF Organisation sowie beim dänischen Flüchtlingsrat (DRC) in Daraa, Syrien. Seit 2016 arbeitet sie als Kunstdozentin am Institut für Gestaltung und Angewandte Kunst in Daraa.

Razan Sabbagh

Razan Sabbagh

wurde in Damaskus, Syrien geboren und lebt und arbeitet seit 2014 in Hamburg. Sie studierte Visuelle Kommunikation an der Universität Damaskus.

Ausstellungen (Auswahl):

Gruppenausstellung im National Museum of Damascus, Damascus (2010); Einzelausstellung im Sarjah Art Museum, Sharjah (2013); Gruppenausstellung in der Millerntor Gallery, Hamburg (2014/2017); Liveperformance Show im Metropolis Kino, Hamburg (2014)

Omar Merwan

Omar Merwan

wurde in Tebka-Hassaka, Syrien geboren und studierte Bildende Kunst, Bildhauerei auf Diplom an der Universität Damaskus. Er lebt und arbeitet in Deutschland.

Ausstellungen/Projekte (Auswahl):

Bildhauer-Assistent auf dem globalen Forum der Steinskulpturen in Damaskus (2009); Mitarbeit im Französischen Kulturzentrum Damaskus (2009); Gruppenausstellung, Jährliche Frühjahrskunstgalerie, Damaskus (2010)

Mustafa Ilktefan

Mustafa Ilktefan

wurde in Abu Dhabi, United Arab Emirates geboren. Er absolvierte 2015 seinen Bachelor of Arts in Malerei an der Universität Damaskus.

Berufserfahrungen/Ausstellungen (Auswahl):

Maler bei Q0DE Agency, Amman, Jordan (2011); Character Designer bei Picasso Agency, Amman, Jordan (2012-2015); Kunstdozent bei der Picasso School, Amman, Jordan (2012-2014); Freier Grafikdesigner und Zeichner für mehrere Agenturen; Leitung mehrerer Graffiti Workshops für Kinder und Jugendliche u.a. in Flüchtlingslagern in Amman und Mafraq, Jordan; Gruppenausstellung Renew the old Damascus city by art way, Damascus (2010); Gruppenausstellung Makan Art House, Amman, Jordan ( 2012 ); Einzelausstellung Jadal Culture Gallery, Amman, Jordan (2013); Darat Alyasmin Gallery, Amman, Jordan (2014)

Wail Alsukkari

Wail Alsukkari

wurde in Damascus geboren.

Ausstellungen (Auswahl):

Nassar Store Gallary, Damaskus (2014); Monopoly Gallery, Lattakia, Syrien (2014); ANU HECK Sketches Exhibition (2014); Point of View Ausstellung für Malerei (2014): Ausstellung der Graduierten im Arab Culture Center (2015); Gewinner des Wettbewerbs LETS DRAW PEACE (2013); Leiter mehrerer Workshops für Malerei und Skulptur

Zolfaqar Shaarani

Zolfaqar Shaarani

wurde 1981 in Damaskus geboren. Er studierte bis 2013 Bildende Kunst an der Universität Damaskus und ist leidenschaftlicher Musiker/ Oud Spieler. Beide Elemente vermischen sich in seiner Kunst. Er versteht die Musik und die Kunst als eine Einheit und definiert Musik als Schrift und Quelle seiner Inspiration. Dies lässt sich auch in seinen Gemälden erkennen, indem er die Dynamik und Bewegung der Musik sowie die evozierten Emotionen widerspiegelt. In seinen Bildern können die Töne seiner Musik wiedergefunden werden.

Akram Swedaan

Akram Swedaan

wurde in Syrien geboren und lebt aktuell in Duma. Unter dem Künstlernamen Akram Abo Alfoz verarbeitet er gesammelte Bomben, Pistolen und Kugeln aus dem Krieg und verziert diese mit dekorativen Mustern, die an das levantinische Kulturerbe erinnern.

Ausstellungen (Auswahl):

Unsere Herzen sind Ihr Zelt, Qatar (2015); Erinnerung an den vierten Jahrestag der Revolution, Washington, USA (2015); Zeichnen auf dem Tod, ADAD, Vairberg, Schweden (2015)

Jankiman

Jankiman

wurde in Syrien geboren, lebt und arbeitet in Köln. In Syrien studierte sie zunächst Jura ohne Abschluss um dann Malerei und Grafik zu studieren. In Deutschland nahm sie das Studium an der Wilhelms-Universität Münster wieder auf.

Jankiman arbeitet in der Malerei und Hoch- und Tiefdruckgrafik. Sie setzt sich mit dem Leid anderer Menschen auseinander die sich nicht nur in Kriegssituationen befinden und bringt die Fragen der Menschen zum Ausdruck.

Keam Tallaa

Keam Tallaa

wurde 1987 in Damaskus, Syrien geboren und lebt in Frankreich. Von 2005 bis 2009 studierte sie Kunst mit dem Schwerpunkt print making in Damaskus und arbeitete anschließend bis 2013 als Assistentin an der Fakultät der Schönen Künste der Universität Damaskus. Sie hat an mehreren Kunstausstellungen in Syrien und Ägypten teilgenommen.

Mohammad Al Sabbagh

Mohammad Al Sabbagh

wurde 1992 in Damaskus geboren und hat an der Universität der Freien Künste in Damaskus Kunst mit dem Schwerpunkt Druckgrafik, Holzschnitt, Radierung und Silk Screen studiert.

Ahmad Karno

Ahmad Karno

ist 1974 in Aleppo, Syrien geboren und arbeitete dort seit 1996 als freier Künstler. Seit zwei Jahren wohnt er in Nürnberg. Von 2008 bis 2010 studierte er an der Fathi Mohammed Akademie für Kunst und war Mitglied des syrischen Künstlerbundes.

Ausstellungen (Auswahl):

Teilnahme am Kunstweltenprojekt der Stiftung Welten Verbinden (2015) sowie Teilnahme am 1st Internationalen Künstler-Symposium „Festival der Farben“ in Wien/Österreich (2016)

Rajaa Meikari

Rajaa Meikari

hat an der Universität Damaskus in der Architekturabteilung Kunst mit dem Schwerpunkt Theater, Mode und Dekoration studiert. Sie lebt und arbeitet seit 2015 in Schweden, wo sie in verschiedenen Ausstellungen mitwirkte. In Syrien arbeitete sie von 2011 bis 2015 am Institut und im selben Jahr für einen syrischen Fernsehsender an einer Sendung über Karikaturen mit.

Mahmoud Khaldi

Mahmoud Khaldi

ist 1960 in Aleppo, Syrien geboren und lebt und arbeitet in Deutschland. In Damaskus hat er Kunst mit dem Schwerpunkt Zeichnung und Bildhauerei studiert. Er wirkte bei Ausstellungen in Jordanien, Saudi Arabien und Syrien mit und stellte 2015 in Glückstadt und 2016 in Itzehoe aus.

Marwan Al Asaád

Marwan Al Asaád

ist 1975 in Deir el Zor, Syrien geboren und lebt und arbeitet in Nürnberg. Zunächst studierte er Jura an der Universität Damaskus um von 2005-2007 an der Akademie der Bildenden Künste in Damaskus zu studieren. Er arbeitete zehn Jahre als Designer bei einer Immobilien- und Baufirma. In Damaskusund Deir el Zor nahm er an einigen Ausstellungen als Künstler teil.

Sanaa Zahed

Sanaa Zahed

ist in Syrien geboren und lebt und arbeitet in Schweden. Sie hat zunächst Kunst in Kuwait studiert und an der Universität in Damaskus einen Masterstudiengang im Bereich Graphik absolviert. Sie nahm an Ausstellungen in Syrien, dem Libanon, Schardscha und in Schweden teil.

Ali Imam

Ali Imam

ist 1981 in Yabrud, Syrien geboren. Er studierte von 2014-2015 Malerei an der Universität Damaskus und absolvierte zuvor eine Schreiner Ausbildung.

Jihad Issa

Jihad Issa

ist 1963 in Aleppo, Syrien geboren. Er hat Skulptur an der Kunstfakultät er Universität Aleppo studiert und seine Werke in verschiedenen Ausstellungen präsentiert.

Ausstellungen (Auswahl):

Farben der Migratrion, KuLe Berlin (2017); Arts syndicate, Aleppo (2009)

Ghada Dehne

Ghada Dehne

ist in Syrien geboren. Sie studierte Malerei an der Kunstfakultät der Universität in Damaskus. Danach unterrichtete sie Malerei in Syrien, Marokko und Saudi Arabien.
Die meisten ihrer Arbeit herrschen beeindruckende Realität, wo die Frau große Domains mit Blumen und Rosen einnimmt. Sie verbreitet ihre Botschaft durch ihre Farben und Linien. Ihre Kunstwerke haben Farbdicken und prominentes Emersion. Sie haben manchmal Dichte in einigen Teilen des Kunstwerks und in einigen anderen Zeiten haben sie zarte Farben.
In Ihren Arbeiten spielt die Frau eine große Rolle. Ihre Bilder erreichen ein Farbsprektrum von satten Farbaufträgen bishin zu zarten Farben womit Sie ihre Botschaft verbreitet.

Ausstellungen (Auswahl):

The Fine Art, Jothoor Art Centre, Dubai (2015); Artists from Syria, UNESCO Palace Gallery, Beirut (2008); Between Damascus and Paris, The Syrian Cultural Center, Paris (2006)

Khaled Abdo

Khaled Abdo

wurde 1977 in Hasaka, Syrien geboren und schloss in Syrien ein Lehramtsstudium ab, worin er sich insbesondere auf Zeichenunterricht fokussierte .Er arbeitete zunächst als Kunstlehrer in einer Grundschule. Von 2007 bis 2015 bildete er selber Kunstlehrer in seiner Heimatstadt Hasaka aus. Momentan wohnt er in Nürnberg.

Ausstellungen (Auswahl):

Gemeinschaftsausstellungen in Nürnberg sowie eine Einzelausstellung am Gostner Hoftheater in Nürnberg

Afrah Hasan

Afrah Hasan

wurde 1992 geboren und absolvierte ein Studium an der Kunstakademie Damaskus mit der Fachrichtung Bildhauerkunst.

Ausstellungen (Auswahl):

Khan Asad Basha, Damaskus; Opern Haus, Damaskus

Ahmad Al Khatib

Ahmad Al Khatib

wurde 1983 in Damaskus geboren. Er studierte Lehramt mit dem Schwerpunkt Handarbeit. Sein Studium schloss er 2003. Im Anschluss vertiefte er seine Ausbildung am Institut Adham Ismael für Bildende Kunst. Er ist Mitglied im Verein für syrische bildende Künstler sowie der palästinensischen Künstlern Vereinigung. Zudem ist er Mitglied der Verwaltungsstelle vom Verein für palästinensischen bildende Künstler.

Ibrahim Barghoud

Ibrahim Barghoud

ist 1969 in Syrien geboren und lebt und arbeitet in Wien, Österreich. Er studierte Kunst an der an der Akademie der Künste der Universität in Aleppo sowie an der Fathi Mohammed Qabawah Akademie der Künste in Aleppo, wo er von 2008-2012 als Dozent arbeitete.

Ausstellungen (Auswahl):

Einzelausstellung im Friedensmuseum, Wien (2015); Ausstellung im Syrischen Kulturzentrum Madrid, Spanien (2010); Modern Art Exhibition, Halle der Bildenden Künste, Aleppo, Syria (2007)

Ahmad Albandakj

Ahmad Albandakji

wurde 1990 in Damaskus geboren und lebt nun in Lauben.
2013 schloss er sein Studium der visuellen Kommunikation an der Universität Damaskus ab. Bis 2015 war er in Syrien als Kunsttherapeut mit speziellem Fokus auf Kunst- und Holzkurse tätig. 
Seine Werke waren bereits in diversen Galerien in Damaskus ausgestellt.

Ahmad Albandakj

Ahmad Alghorani

wurde in Damaskus in Syrien geboren und studierte von 2008-2013 bildende Kunst an der Universität Damaskus. Seit 2007 arbeitet er als Designer und layoutete und illustrierte mehrere Bücher, wie u.a. Syrian Child Journalist Magazine (2013-2014), Dar Al Kamar Verlag (2014-2015), Langenscheidt GmbH & Co. KG (2017).

Ausstellungen (Auswahl):

Kunst in der Mensa KidM, Uniklinikum Homburg (2017); „Integrationsausstellung“ gemeinsam mit dem Künstler Mark Blunck, Klinik Urologie und Kinderurologie am Universitätsklinikum, Homburg (2017); Ausstellungen in Damaskus (2012-2014)

Hamoud Al-Mhassin

Hamoud Al-Mhassin

wurde in Rakka, Syrien geboren und arbeitet seit 2006 als Fotograf für verschiedene Zeitungen, wie u.a. für Algolan, Aldabur, Almogtama. Al-Mhassin ist Gründungsmitglied des Mariens-Verein für Kultur und Kunst sowie Mitbegründer des Vereins "Abboud" – ein Verein für Fotografie ohne Grenzen. 2015 Teilnahme an Symposien im Libanon, Tripoli, Sidon und Beirut.

Mohammad Ajul

Mohammad Ajul

ist 1993 in Damaskus geboren. Er studierte von 2016 bis 2017 Fotografie an der Folkwang- Universität in Essen.

Ausstellungen (Auswahl):

An diesem Ort – die Ungewissheit bestimmt den Aufenthalt, Stiftung Zollverein, Essen (2017); WOANDERS – Bilder vom Reisen, Städtische Galerie Nordhorn, Bonn (2016)

Wardan Al Aqeel

Wardan Al Aqeel

Wurde 1985 in Syrien geboren. Sein Studium in Theaterwissenschaften mit Schwerpunkt Beleuchtungstechnik schloss er 2011 an der Akademie der Künste in Damaskus ab. Durch seinen engen Bezug zum Theater, hatten bereits einige seiner Ausstellungen das Thema Theater als Fokus. Zuletzt war er in Jordanien als Graphikdesigner und Photograph tätig.

Anas Farah

Anas Farah

wurde in Damaskus geboren und absolvierte 2013 ihr Studium des Grafik Designs an der Universität Damaskus. Er ist heute vor allem als Fotograf bekannt.
Er hat bereits an zahlreichen Ausstellungen teilgenommen, u.a. „Women from Syria“, Damaskus, „Dans mon labo“, Frankreich.

www.anasfarah.com

Manar Bilal

Manar Bilal

studierte bis 2010 Geografie an der Universität in Damaskus. Seit 2012 ist sie als Krankenschwester und Consultant tätig und arbeitete bei verschiedenen humanitären Einrichtungen und NGOs in Syrien sowie in Flüchtlingscamps. Sie ist leidenschaftliche Fotografin und Filmemacherin. In vielen Camps organisierte und führte sie Workshops im Bereich Fotografie und Malerei durch

Kenan Melhem

Kenan Melhem

wurde 1989 in Damaskus geboren. Er studierte an der Universität Damaskus Architektur sowie Musikwissenschaft und schloss sein Studium mit Auszeichnung 2012 ab. Von 2013 bis 2015 arbeitete Kenan Melhem als Dozent an der Universität Damaskus. Ende 2015 ging er nach Berlin, um an der Technischen Universität sein Masterstudium der Architektur über “Architektur und Musik” abzuschließen. Er gehört zum Syrian Urban Research Network "SURN" Habitat Unit Institut für Architektur. Dieses Jahr nimmt er am Rundgang der Universität der Künste Berlin teil.

Mohammed al Masalmeh

Mohammed al Masalmeh

wurde 1995 in Daraa, Syrien geboren und arbeitet seit 2011 als Fotograf und Filmemacher. Aktuell lebt er in Amman, Jordanien.

Mahmoud Sulaiman Masalmah

Mahmoud Sulaiman Masalmah

wurde 1989 in Daraa, Syrien geboren. Seit 2006 arbeitet er als Designer und seit 2012 als Fotograf.

ORGANISATOREN

Jabbar Abdullah

Jabbar

Jabbar Abdullah, syrischer Archäologe, studierte in Aleppo Archäologie (B.A.) und begann in Kairo seinen Master (zwei Semester) bevor er nach Deutschland kam
Er arbeitet am Römisch-Germanischen Museum in Köln zu den Themen Ausgrabungen, Zeichen und Funde. Als aktive Stimme der syrischen Zivilgesellschaft organisiert und gestaltet er verschiedene Veranstaltungen zu syrischer Literatur und Kunst in Deutschland und engagiert sich für seine Landsleute und die Situation in seinem Heimatland.

Sonja Wunderlich

Sonja Wunderlich ist Kunstwissenschaftlerin und arbeitet als Ausstellungsmanagerin im NRW-Forum Düsseldorf. Sie realisiert verschiedene Ausstellungs- und Kunstvermittlungsprojekte, u.a. konzipierte sie Führungen für geflüchtete Menschen für die „new talents – biennale cologne“, die in Zusammenarbeit mit Jabbar Abdullah angeboten wurden.

Larissa Bender

Larissa Bender

Larissa Bender ist Übersetzerin arabischer Literatur, Journalistin mit dem Schwerpunkt arabische Welt, insbesondere Syrien, sowie Dozentin für Arabisch. Sie hat zwei Bücher über Syrien herausgegeben, "Syrien - Der schwierige Weg in die Freiheit" und "Innenansichten aus Syrien", in dem syrische Autoren und Künstler vorgestellt werden.

Zahran Alaqeel

Larissa Bender

Zahran Alaqeel wurde am 20.12.1988 in Tabouk / Saudi Arabien geboren.
Von 2008 bis 2012 Studium der Freien Kunst mit dem Schwerpunkt der Bildhauerei der Kunstakademie in Damaskus. Sechs Monate machte er eine Ausbildung in Bildhauerei im Zentrum für Freie Kunst - Damaskus und im Mai 2014 machte er eine Fortbildung in Bildhauerei in der Bildhauerwerkstatt Ingolstadt.

Lynn Kunze

Zahran Alaqeel

Lynn Kunze arbeitet momentan an ihrer Masterarbeit in Architektur an der TH Köln und ist unter anderem als Autorin bei Deutscher Architektur Verlag tätig.
Seit 2017 unterstützt sie das Organisatorenteam.

Isabell Küster

Isabell Küster

Isabell Küster ist Volkswirtin mit Schwerpunkt auf die Arabische Welt. Im Rahmen ihres Studiums hat sie sich intensiv mit der Region beschäftigt. Mittlerweile arbeitet sie in einer internationalen Bank und engagiert sich privat für die arabische Kultur.

UNTERSTÜTZER

Verein der Förderer des Austauschs deutscher und syrischer Kultur e. V.
für die Finanzierung und die Unterstützung des Projektes.
17_3_17.org

Danke an Michael Marx für die Finanzierung dieser Webseite
und die Unterstützung des Projektes.